| Portrait
Seit
Jahren pflegt sie ihren eigenen, unverwechselbaren Stil, der
sich im Verlaufe der Zeit von sanft naturalistischen Inhalten
immer stärker hin zu leicht abstrahierten veränderte. Dabei
sucht die Künstlerin bewusst nicht die absolute Perfektion und
letzte Detailtreue, sondern lässt in ihren Bildern durch gekonnte
Farbwahl und bewusst offen gesetzte Inhalte Teile ihrer Stimmungen,
Freuden und Erlebnisse, aber auch ihrer Nachdenklichkeit, Melancholie
oder Wünsche durchschimmern.
Saba Stecks intensiver Vorwärtsdrang
und ihre konkrete Gegenwartsbezogenheit drücken sich in ihrer
Malerei insofern systematisch aus, als sie in eigentlichen thematisch
strukturierten Werkgruppen und Zeitzyklen arbeitet. Ihre Werke werden
in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt, sie
hängen bei Privatpersonen und Sammlern genauso wie in Firmen
und Grosskonzernen.
Ihre ehrliche und unkomplizierte Art, und ihr
fröhlicher Umgang mit der Kunst im allgemeinen und der Kunst
des Lebens im speziellen wirken auf das Gegenüber sinngemäss
ansteckend.
Wer die Arbeiten von Saba Steck verfolgt, sieht schnell
einmal, dass ihrem Werk trotz aller Vielseitigkeit und Impulsivität
eine einheitliche Idee, eine Struktur, ein eigentliches Fundament
zugrunde liegt, denn jedes ihrer Bilder erzählt eine Geschichte,
gibt Stimmungen wieder und schafft eine eigene Atmosphäre.
In
diesem Sinne sind Stecks Arbeiten eben doch subtile Werke mit tiefem
Hintergrund, den der Betrachter allerdings selbst aufspüren
muss, denn er wird durch die Farb- und Formgebung herausgefordert,
einen Teil des eigenen Ichs zu suchen und zu finden. Saba Steck ist
eine begeisterungsfähige, kinderliebende, spontane und weltoffene
Kunstmalerin, deren Werk zu begleiten sich lohnt.
Markus Timo Rüegg, Journalist und Galerist, Galerie zur grünen
Tür 8730 Uznach
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